| Mehr Sicherheit für die Badegäste durch neue Technologien | ||||||
| Allgemein: | ||||||
Bei diesen Erfindungen handelt es sich
um technische Überwachungssysteme auf den Grundlagen der Laufzeitmessungen
von Funk- und Schallwellen zur Erhöhung der Badesicherheit. Insgesamt
stellen diese neuen Technologien ganz neuartige Rettungsleitsysteme
dar und unterstützen das Aufsichtspersonal bei ihrer schwierigen
Aufgabe der Lebensrettung. Ertrinkungssituationen können über
diese Rettungsleitsysteme sehr viel schneller und effizienter ermittelt
werden, als es durch Menschen überhaupt möglich ist. |
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| Funkwellentechnologie: | ||||||
Eltern und Kinder werden beispielsweise
über RFID-Transponder (Positionsbestimmung per Funk) einander zugeordnet.
Diese Funkchips können als Arm- bzw. Fußbänder oder
auch als Amulett am Hals getragen werden. Fällt nun ein Kleinkind,
welches am Kassenautomaten einen Nichtschwimmer-Transponder erhielt,
in ein tiefes Schwimmbecken, stellt das System über Laufzeitmessungen
gesendeter und empfangener Signale fest, wo sich die Eltern gerade befinden.
Befinden die Eltern sich nicht in unmittelbarer Nähe erfolgt nach
Ablauf der eingestellten Vorwarnzeit (z.B. 25 Sekunden bei einem vierjährigen
Kind) die Alarmierung der Badeaufsicht und die Einleitung der konkreten
Rettungsphase. Die letzte Laufzeitmessung (Funkortung) am Beckenrand
ergibt hierbei das Koordinatenfeld im Wasser. |
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| Schallwellentechnologie: | ||||||
Ganz ähnlich verhält es sich
im Wasser. Nur, dass es sich hier um Schallwellen handelt. Hierüber
ist es dem System möglich die Größe von Personen zu
bestimmen, die Verhaltensmuster zu erfassen und zu erkennen, ob und
wie lange diese sich unter der Wasseroberfläche befinden. Gerät
z.B. ein Badegast unbemerkt von der Badeaufsicht, sonstigen Rettungskräften
und anderen Badegästen in eine lebensgefährliche Situation
und droht zu ertrinken, wird dies vom Rettungsleitsystem erkannt. Nach
Ablauf der Vorwarnzeit leitet es die Rettungsphase über die Alarmierung
der Badeaufsicht ein. Die fortlaufende Koordinatenfeststellung der ertrinkenden
Person ermöglicht dabei die schnellstmögliche Navigation der
Rettungskräfte zur Unglücksstelle, selbst wenn Strömungsverhältnisse
vorherrschen, die zu ertrinkende Person sich mehrere Meter unter der
Wasseroberfläche befindet und mit den bloßen Augen für
die Retter nicht erkennbar ist (z. B. an der Nordsee). |