| Wir fordern mehr Sicherheit für Badegäste |
| Schwimmen soll den Menschen Spaß machen und Freude bereiten: |
| 2005, 2006, 2007 und 2008, also fortlaufend,
starben Kinder beim Kurs- und Schulschwimmen. Die meisten der Todesfälle
hätten verhindert werden können, gäbe es eine technische
Überwachung wo Rettungsdienste ihren Dienst versehen. Nimmt man
die jährlichen Opferzahlen, ertanken alleine in den Jahren 2008
und 2009 in Deutschland pro Monat durchschnittlich etwa 40 bis 50 Männer,
Frauen und Kinder. |
So ziemlich niemand würde wohl
an einem internationalen Großflughafen abfliegen oder landen wollen,
gäbe es dort keinerlei technische Überwachung durch Funkwellen
(Radartechnik). Für jedermann ist klar, warum der internationale
Luftraum kontrolliert wird, nämlich vor allem zur Flugsicherung.
Viele Flugzeugkollisionen wären ansonsten vorprogrammiert. Darf
man in der Wasserrettung auf ähnliche Sicherheitstechnologien verzichten?
Sind so nicht weltweit hunderttausende von Menschen zum Tode vorverurteilt?
Die Statistiken lügen nicht und deren Familien dürfen zu Recht
fragen: Warum werden Fluggäste so gut geschützt und die Badegäste
nicht? |
Über fortlaufende anonyme Ortungen
von Kindern und Erwachsenen im Bereich von Schwimmbädern, wie auch
Freigewässern, Swimmingpools und Gartenteichen, können modernste
Computersysteme mittels Funk- und Schallwellen Ertrinkungsgefahren analysieren
und die Retter zur Bergungsstelle navigieren (schicken), selbst wenn
dort Nullsichtverhältnisse herrschen. Wir, als der Verein der Deutschen
Wasserrettung, möchten diese neuartigen Rettungsleitsysteme zum
Schutze aller Menschen, über Pilotprojekte realisieren. |