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Computersysteme retten Leben

Fachhochschule Duesseldorf

Neue Sicherheitstechnologien

Dipl.-Ing. Herr Koop Hydrograph

Projekte als Gesetzesgrundlage

Funk- und Schallwellen dienen der Rettung von Ertrinkenden
Wer zweifelt an dieser Grundaussage?
Beinahe jeder Mensch hat es heutzutage in seinem Alltagsgebrauch mit Funkortung zu tun. Sei dies nun mobil als Navigationssystem im Auto oder als unentbehrlich gewordenes Handy, doch auch stationär, als Radio oder Fernseher. Ebenso hat der größte Teil der Bevölkerung bereits Erfahrung mit Schall gemacht, denn in der medizinischen Diagnostik ist der Ultraschall kaum mehr wegzudenken.
 
Die größten Wasserrettungsorganisationen der Welt, Polizeibehörden und Feuerwehren akzeptieren das Verfahren der Schallwellentechnologie zur Ortung von Wasserleichen sowie von vermissten Personen und lassen an Fischsonargeräten ausbilden. Nachteile dieser Fischfindegräte sind: Die Suchen gestalten sich in aller Regel als sehr zeitaufwendig. Die Schallbilder müssen manuell ausgelesen werden, zudem erkennt man kaum etwas. Suchen müssen oft erfolglos abgebrochen werden. Wird man jedoch fündig, so sind die Wasserleichen sicherlich immer tot und die vermissten Personen in aller Regel auch. Hinzu kommt die Tatsache, dass Retter während solcher Einsätze oft genug selbst in Lebensgefahr geraten oder gar sterben.
 
Unsere Erfindungen in der Wasserrettung basieren auf hochtechnologischen Computersystemen. Badegäste werden hierüber fortwährend geortet und auf Gefahrensituationen hin analysiert. Die Rettungsdienste können auf diese Weise in Echtzeit dorthin navigiert werden, wo sich ertrinkende Personen befinden und so Leben retten.